FTC Update

Der Euro setzte von 1,38 wie erwartet zurück. Wie ist der weitere Ausblick? Heute im Blick: EUR-USD, USD-JPY, AUD-USD, AUD-JPY, sowie die Aktienmärkte mit dem Dax und dem SP500. Die aktuellen COT-Daten sind bis inkl. dem  27-10 online. Unsere zwei Wochenreporte mit der COT-Auswertung wurden überarbeitet. Dazu nächste Woche mehr im Sonntagsupdate-Video.

Wöchentliche COT-Auswertung + Marktausblick

EUR-USD bei 1,38 was nun?

Nach dem der letzte US-Arbeitsmarktbericht enttäuschte erreichte der Euro heute 1,38. Was sind die aktuellen Treiber und wie entwickelt sich der Euro von hier aus weiter? Dazu habe ich ein aktuelles Video online gestellt:

zum EUR-USD Video (zum Anschauen ist eine aktive FTC-Mitgliedschaft erforderlich)

US-Arbeitsmarkt – Aufblähung der Bilanzsumme ist Nonsens

Die US-Arbeitsmarktdaten seit 2011 zeigen klar und eindeutig, dass die Fed-Geldpolitik nicht funktioniert. Allein im Jahr 2013 steigt die Fed-Bilanzsumme um eine weitere Billion US-Dollar auf ca. 4,6 Billionen, während kein eindeutiger Effekt auf den Arbeitsmarkt zu erkennen ist. Das Ziel mit den monatlichen Anleihekäufen von aktuell 85 Milliarden US-Dollar den Arbeitsmarkt zu beleben ist kompletter Nonsens. Das Geld fließt, wie an den Aktienmärkten zu erkennen ist in die Finanzmärkte, was den Arbeitssuchenden überhaupt nichts bringt. Das QE-Programm der Fed schafft einzig und allein ein inflationäres Wachstum der Vermögenswerte. Je länger die Fed dies vorantreibt, desto schneller wächst die Vermögensblase. Die Gewinner dabei sind die Vermögenden, vorausgesetzt der Ausstieg gelingt rechtzeitig, bevor alles zusammenbricht. Die Verlierer jedoch sind die Mittel-und Unterschicht. Entweder führt das Platzen der Blase zu einer neuen Krise mit steigender Arbeitslosigkeit oder die Inflation lässt die Preise an der Ladentheke explodieren, leider werden die Gehälter jedoch nicht mit ansteigen.

US-Arbeitsmarkt: monatlicher Beschäftigungszuwachs seit 2011
US-Arbeitsmarkt: monatlicher Beschäftigungszuwachs seit 2011

In nachfolgender Grafik sieht man, wie die Bilanzsumme jedes Jahr ansteigt und die Aktienmärkte mit nach oben zieht. Die Beschäftigungszuwächse in Grafik 1 sind seit 2011 trotz QE nicht angezogen.

Fed Bilanzsumme
Fed Bilanzsumme in Billionen US-Dollar,                                                                                            x-Achse= Bilanzsumme; Y-Achse= SP500

Der SP500 im Höhenflug testet den oberen Trendkanal

sp500

 

Auch der Dax profitiert – testet ebenfalls den oberen Trendkanal und vervollständigt das ABCD-Muster

Dax

Forex lernen – Irrtümer aufgeklärt

Forex ist risikoreich?

Eine häufige Behauptung ist, dass der Forexhandel risikoreich ist. Diese Behauptung ist jedoch falsch. Das größte Risiko beim Handel ist vor allem die Hebelwirkung. Von einer Hebelwirkung spricht man immer dann, wenn die Positionsgröße, bzw. das eingesetzte Kapital größer ist als der Betrag im Handelskonto. Wer also zum Beispiel ein Konto mit 5000 Euro eröffnet und eine Position im Wert von 10.000 Euro im Markt platziert, handelt mit einem Hebel von 2:1. Das Risiko kann man also deutlich reduzieren, indem man den Hebel niedrig hält. Das Risiko wird extrem gering, wenn die Positionsgröße sogar geringer ausfällt als die Höhe des Kontostandes. Man kann zum Beispiel mit einem Kontowert von 5000 Euro auch nur 1000 Euro im Markt platzieren. Wichtig ist, zu erkennen, dass also das Risiko weniger vom Forexmarkt sondern vielmehr von der Hebelwirkung ausgeht und diese wird von jedem Händler selbst bestimmt. Der Forexmarkt selbst birgt ein deutlich geringeres Risiko als viele andere Märkte. Lediglich der häufig hohe Hebeleinsatz  macht den Handel dann sehr risikoreich.

Einen anderen Trader versuchen zu kopieren bringt Erfolg?

Ein häufiger Fehler vieler Anfänger ist, dass diese davon ausgehen, dass man lediglich das tun muss was ein erfolgreicher Trader tut um ebenfalls erfolgreich zu sein. Dies kann jedoch nicht funktionieren, da die Denk- und Handelsweisen eines erfahrenen Traders zu komplex sind, als das man alle Denkvorgänge die zu einem Trade führen einfach kopieren könnte. Für erfahrene Trader ist der Ablauf so eingespielt, da er zur Routine geworden ist.  Dies einfach zu kopieren klappt in der Praxis nicht,eben auch deshalb weil der Markt ja immer wieder anders reagiert und neu beurteilt werden muss. Wie geht es also richtig? Der Anfänger muss sich eigenständig mit den einzelnen Marktlektionen auseinander setzen. Er muss bereit sein, durch Fehler zu lernen und sich im Laufe der Zeit selbst zu Formen. Durchläuft er diesen Prozess, wird er ein eigenständiger vollwertiger Trader, der die Höhen wie auch die Tiefen kennen gelernt hat. Damit dieser Weg gelingt braucht man die richtigen Infos über den Markt. Es gibt zwei Extreme die meistens nicht zum Erfolg führen. Die einen reden sich ein, dass Sie niemand brauchen, und sich alles selbst beibringen können. Die anderen wiederum gehen davon aus, dass Sie ständig jemand brauchen, der Ihnen sagt wann zu kaufen oder verkaufen ist, was Sie letztendlich daran hindert eigenständige Entscheidungen zu treffen. Beide Extreme haben es bzw. machen es sich äußerst schwer voran zu kommen.

Der ForexTradingClub zielt darauf ab, denjenigen die bereit sind, die notwendigen Dinge zu lernen, alles offenzulegen, was es braucht um erfolgreich handeln zu können. Alle Informationen und alle relevanten Techniken und Tools liegen auf unserem Server bereit – für den sofortigen Gebrauch. Die häufige Frage, womit man beginnen soll fällt mir regelmäßig schwer zu beantworten, da ich einfach alles als zu wichtig erachte, als das man manches einfach vernachlässigen könnte. Falsch ist allerdings zu glauben, man müsse auch alles anwenden. Bei der Entwicklung zum Trader entwickeln sich spezielle Vorlieben und auf diese sollte man sich dann verstärkt konzentrieren, um darin richtig gut zu werden. Diese Vorlieben muss jeder für sich selbst entdecken und herausfinden. Dies passiert jedoch während des Lernprozesses völlig automatisch und ohne Zwang.

Dazu ein Beispiel: Zwei Trader arbeiten den Lehrgang „Priceaction“ durch. Der eine verzichtet in Zukunft  völlig auf Indikatoren und handelt nur noch mit reiner Priceaction, also ohne Indikatoren. Mit den Vorgaben aus dem Lehrgang hat er die besten Voraussetzungen um damit ein richtiger Experte zu werden. Es ist genau das was er immer gesucht hat. Es liegt ihm einfach. Der zweite Trader möchte einfach auch ein paar ausgewählte Indikatoren in den Charts sehen, die er gerne beobachtet und integriert. Er möchte darauf nicht verzichten.  Er nutzt die Priceaction Taktiken um sein Trading mit den Indikatoren zu optimieren. Es gelingt Ihm in Zukunft bessere Einstiege zu finden und er hat ein besseres Marktgefühl und kann somit auch die Profite optimieren. Beide Trader haben mit dem gleichen Lerninhalt auf völlig unterschiedliche Weise ihren Weg gefunden. Manchmal sind es nur kleine Bausteine oder kleine Schritte, die den durchschlagenden Erfolg bringen, weil einem der Weg plötzlich völlig klar vor Augen erscheint. Manchmal dauert es länger um seinen speziellen Weg zu finden. Jeder Trader sollte sich jedoch seinen speziellen Platz im Markt suchen, wo er sich wohl fühlt. Er sollte sich positionieren, nicht weil es Ihm jemand anderes geraten hat, sondern weil er es für sich herausgefunden hat. Der eine ist zu 100% Daytrader, der andere handelt nur EUR-USD, ein anderer bevorzugt Positiontrading usw… Es gibt Trader die mögen Seitwärtsphasen weil Sie dort viele gutes Trades mit der Priceaction eingehen können. Für andere sind Seitwärtsphasen der blanke Horror, weil Sie Trendtrader sind, Profite erzielen Sie nur dann, wenn der Markt in einem Trend ist.

Erfolgreiches Trading!
Steffen
ForexTradingClub