Die Vernichtung des Mittelstandes Teil 2

Der neue DIKH-Präsident Eric Schweitzer spricht Klartext und kritisiert mit Recht die Pläne der SPD den Spitzensteuersatz anzuheben. In einem Interview (vom 25-03-2013) mit der „Berliner Morgenpost sagte Schweitzer:

„In Deutschland geht es uns doch um die Fragen: Wie schaffen wir Wachstum, wie schaffen wir Arbeitsplätze – und wie eine vernünftige Entlohnung? Mit Steuererhöhungen erreichen Sie genau das Gegenteil: weniger Investitionen, weniger Wachstum, weniger Arbeitsplätze.“

Er betonte weiterhin, dass vor allem Familienunternehmen welche 60% aller Arbeitsplätze stellen und 80% ihrer Gewinne reinvestieren hart getroffen würden. Genau dass ist der entscheidende Punkt, der völlig verschleiert wird, wenn Politiker mit Argumenten wie mehr Gerechtigkeit usw. auf Wählerfang gehen.
Am 13-03-3013 schrieb ich bereits einen umfassenden Artikel zu diesem Thema.

Teil 1 vom 13-03-2013
http://www.forextradingclub.de/finanznachrichten/2013/03/13/die-zerstorung-der-mittelschicht/

Ron Paul ein Verfechter der österreichischen Schule der Nationalökonomie formulierte es ebenfalls treffend als er sagte:

Der einzige Weg den Lebensstandard eines jeden Einzelnen anzuheben ist, das verfügbare Kapital anzuheben.

Einfach ausgedrückt, wer mehr Geld zur Verfügung hat, gibt auch mehr aus, investiert mehr und fördert dadurch das Wirtschaftswachstum. Diesen Prozess kann man in Gang bringen indem man die Steuern senkt und nicht anhebt.

Er betont weiterhin, es ist richtig, dass Reiche vereinzelt weniger arbeiten da sie von den Zinsen Leben können, sie investieren jedoch ihr Kapital in die Wirtschaft und das schafft Arbeitsplätze und fördert das Wachstum.

Wer argumentiert, die Steuern anzuheben sei der Allgemeinheit dienlich verkauft das Volk für dumm. Was tatsächlich passiert ist folgendes: Den Unternehmen wird die Lust und die Energie entzogen, denn sie arbeiten immer mehr für den Staat. Der Staat jedoch kann mit dem Geld nicht umgehen, er verschwendet es vielfach. Unproduktive Teile die nur Geld kosten werden erhalten und auf der anderen Seite werden profitable gesunde Unternehmen geschröpft, eben weil sie gut haushalten und gut wirtschaften. Einige Politiker wollen dieses positive Verhalten der Unternehmen mit Steuererhöhungen quittieren während sie ihre eigenen Pensionen anheben, die natürlich von Steuergeldern bezahlt werden.