US-Arbeitsmarkt – Aufblähung der Bilanzsumme ist Nonsens

Die US-Arbeitsmarktdaten seit 2011 zeigen klar und eindeutig, dass die Fed-Geldpolitik nicht funktioniert. Allein im Jahr 2013 steigt die Fed-Bilanzsumme um eine weitere Billion US-Dollar auf ca. 4,6 Billionen, während kein eindeutiger Effekt auf den Arbeitsmarkt zu erkennen ist. Das Ziel mit den monatlichen Anleihekäufen von aktuell 85 Milliarden US-Dollar den Arbeitsmarkt zu beleben ist kompletter Nonsens. Das Geld fließt, wie an den Aktienmärkten zu erkennen ist in die Finanzmärkte, was den Arbeitssuchenden überhaupt nichts bringt. Das QE-Programm der Fed schafft einzig und allein ein inflationäres Wachstum der Vermögenswerte. Je länger die Fed dies vorantreibt, desto schneller wächst die Vermögensblase. Die Gewinner dabei sind die Vermögenden, vorausgesetzt der Ausstieg gelingt rechtzeitig, bevor alles zusammenbricht. Die Verlierer jedoch sind die Mittel-und Unterschicht. Entweder führt das Platzen der Blase zu einer neuen Krise mit steigender Arbeitslosigkeit oder die Inflation lässt die Preise an der Ladentheke explodieren, leider werden die Gehälter jedoch nicht mit ansteigen.

US-Arbeitsmarkt: monatlicher Beschäftigungszuwachs seit 2011
US-Arbeitsmarkt: monatlicher Beschäftigungszuwachs seit 2011

In nachfolgender Grafik sieht man, wie die Bilanzsumme jedes Jahr ansteigt und die Aktienmärkte mit nach oben zieht. Die Beschäftigungszuwächse in Grafik 1 sind seit 2011 trotz QE nicht angezogen.

Fed Bilanzsumme
Fed Bilanzsumme in Billionen US-Dollar,                                                                                            x-Achse= Bilanzsumme; Y-Achse= SP500

Der SP500 im Höhenflug testet den oberen Trendkanal

sp500

 

Auch der Dax profitiert – testet ebenfalls den oberen Trendkanal und vervollständigt das ABCD-Muster

Dax