devisenbrief

Veröffentlichung, immer Samstags.....

 

Fundamentalanalyse

Die Fundamentalanalyse der Währungspaare berücksichtigt hauptsächlich die Leitzinspolitik und die wirtschaftliche Lage eines Landes. Als Beispiel wären z.B. die Carrytrades der vergangenen Jahre zu nennen, die auch in der Öffentlichkeit oft genannt wurden und dadurch sehr populär wurden. Das Prinzip ist folgendes: Die wirtschaftlichen Hoch und Tiefphasen eines Landes und dessen Währung dehnen sich über lange Zyklen. Die wirtschaftliche Lage ändert sich also nicht täglich oder wöchentlich. Es braucht lange Zeit um aus einem Tief wieder hoch zu kommen und umgekehrt. Wer diesen Prozess und damit die fundamentale Analyse versteht, kann langfristige Investments planen, die sich über Monate oder Jahre ausdehnen. Die Investoren von Carry Trades z.B. haben sich in einem Land mit niedriegen Zinsen Geld geliehen und legten dieses günstige Geld in einem Land mit hohen Zinsen und starkem Wirtschaftswachstum an. Der Investor muss hier zwei Risiken im Auge behalten, das Zinsänderungsrisiko und das sich dadurch ergebende Wechselkursrisiko.

Die fundamentale Analyse beim Devisenhandel

Da man beim Devisenhandel immer ein Währungspaar kauft oder verkauft und keine einzelnen Währungen, profitiert man von dem Synergieeffekt der sich daraus ergibt, denn wenn man z.B. das Währungspaar EUR/USD kauft, kauft man in Wirklichkeit den Euro und verkauft gleichzeitig den USD. Wenn z.B die wirtschaftliche Lage im Euroraum gut ist, wir starkes Wirtschaftswachstum sehen und in den USA die Wirtschaft lahmt, könnten hier längerfristige Investments mit diesem Währungspaar geplant werden. Grundlage für dieses Investment wäre dann die fundamentale Analyse.

Aus diesem Grund erscheint auch für alle Clubmitglieder eine wöchentiche Zusammenfassung der wirtschaftlichen Lage und der möglichen Trends.