Rettungspaket für Griechenland belastet den Euro weiter -
Report vom
02-05-2010
Auch wenn das Thema Griechenland die Märkte noch eine Weile beeinflussen wird, so wird die Chance höher, dass durch das zustande gekommene Rettungspaket der EUR-USD ein wenig Aufwind bekommen könnte. Die Konjunkturvorlaufindikatoren für den Euro sind weiterhin positiv gestimmt. In den USA bleibt die Lage am Arbeitsmarkt weiter sehr negativ.
Übergeordnet ist jedoch die Wahrscheinlichkeit sehr groß, dass die Aufwärtstrends für EUR-USD die nächste Zeit nur kurz sein werden und wir bis zum Sommer weiter neue Tiefs sehen. Die Einschätzung der Marktteilnehmer wird im Moment von aktuellen Schlagzeilen getrieben und die Anzahl der spekulativen Short-Positionen mit Ziel 1,3000 überwiegt zurzeit. Grund ist das gestiegene Risiko für Spanien und Portugal ebenfalls weitere Rating Abstufungen zu bekommen, und dies würgt einen Aufwärtstrend für EUR-USD regelrecht ab, so ein Analyst der Credit Swiss Bank.
GBP-USD könnte in nächster Zeit einen technischen Boden bei 1,5200 bilden und beginnen etwas zu steigen. Einige Banken sehen das kurzfristige 4-Wochen Ziel bei 1,5600
Die aktuelle Stellungnahme der Australischen Zentralbank diese Woche viel zurückhaltender aus wie erwartet. Die Marktteilnehmer hatten begonnen höhere Zinserhöhungen einzupreisen und wurden dann etwas überrascht. Deshalb könnten wir hier die nächste Zeit weitere Rücksetzer sehen.
Danach fielen jedoch die Inflationserwartungen höher aus wie erwartet, also entgegengesetzt der Zentralbank Einschätzung.