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Schweitzer Franken
Report vom 05-09-2010

Die wichtigste Meldung für diese Woche ist der geänderte Ausblick auf die US Zinspolitik. Die Fed hat betont, dass die Zinsen für lange Zeit nicht angehoben werden können. Aufgrund der aktuell schlechten Wirtschaftslage gehen Beobachter davon aus, dass eine Anhebung erst im Jahr 2012 stattfinden wird. In den vergangenen Wochen wurde immer wieder betont, dass die USA trotz aktueller Probleme früher in den Zinsanhebungszyklus kommt als der Euro und damit mit weiter fallenden Kursen für EUR-USD zu rechnen ist. Dieses Bild hat sich nun schlagartig geändert. Eine erneute heftige Abwärtsbewegung unter die alten Tiefstände sollte also ausbleiben. Vielmehr sehen die Marktteilnehmer weder klare Vorteile für den USD noch für den Euro.

Für den Forex Markt bedeutet, dies, dass es bis Jahresende keinen entscheidenden Grund gibt für eine USD Stärke gegenüber den anderen Währungen. Die Meldung sollte eine Bodenbildung beim USD-JPY zunehmend schwieriger machen. Die Wahrscheinlichkeit wächst, dass die Kurse den 80,00er Level antesten werden, bevor ein Anstieg zu erwarten ist.

Von der aktuellen Gesamtsituation sollte der Schweitzer Franken (CHF) bis zum Jahresende profitieren. Die Konjunktur in der Schweiz ist auf einem guten Weg und die Zentralbank sollte in der Lage sein, die Zinsen deutlich früher anzuheben als beim USD oder EURO.


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