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EUR-USD Stärke -
Report vom 13-06-2010

Die globale Risikowahrnehmung ist weiter intakt, was dazu führt, dass die Gelder weiterhin zum japanischen Yen und dem Schweitzer Franken, beide als sicherer Hafen bekannt, fließen. Infolgedessen sind die Zinswährungspaare AUD-JPY, CAD-JPY, NZD-JPY weiter im Pausemodus. Erst wenn der globale Risikoappetit wieder zunimmt, wird die Stärke nachhaltig in diese Währungspaare zurückkommen. Die Frage ist nun, wann sich die Märkte wieder etwas beruhigen und zum Normalzustand zurückkehren, denn zurzeit ist das Hauptaugenmerk weiterhin auf den Euro und die damit verbundene Schuldenkrise gerichtet. Gute Wirtschaftsdaten und Zinsanhebungen wie beim Neuseeland Dollar und dem Kanadischen Dollar ignoriert der Markt zwar nicht völlig, aber die Angst vor einem so genannten Double Dip ist weiter im Markt vorhanden.
Dies ist nicht unberechtigt, denn es ist unwahrscheinlich und währe abnormal, wenn der Markt die Schuldenkrise verdrängen würde und sofort wieder alles so weiter laufen würde wie bisher. Die Europaweiten Sparprogramme führen viel wahrscheinlicher zu einem langen Durchhänger, aus dem erst langsam wieder Wachstum entsteht. Somit sollte mehr auf kurzfristige Trends als auf langfristige gesetzt werden, da die Angst vor weiteren Rückschlägen und Krisen dem Markt die nächste Zeit immer wieder Dämpfer versetzen wird.

Das Währungspaar EUR-USD hat sich in den letzten Tagen etwas stabilisiert. Aus fundamentaler Sicht gibt es keinen Grund für eine anhaltende Euro-Stärke. Aufgrund der extrem überverkauften Positionen, kann es immer mal wieder zu Gegenbewegungen in die Aufwärtsrichtung kommen. Die nächsten Tage sollte man unbedingt den USD-Index im Auge behalten, der sich im Bereich des markanten Widerstandes bei 89,00 – 90,00 befindet. Ein Ausbruch nach oben, würde bedeuten, dass EUR-USD Richtung 1,1600 fällt. Eine Topausbildung und nicht Überwinden dieses Bereiches würde den Euro dann technisch vorerst stützen.


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