Forex Report-14-03-2010
Da dieser Report sich auf die wirklichen Treiber der Märkte fokussiert, mit dem Ziel, Informationen aus erster Hand wiederzugeben, bevor die großen Marktbewegungen stattfinden und die Masse der Anleger diese Bewegungen realisiert ohne die Hintergründe zu kennen…….
Diese Treiber, werden sich nicht wöchentlich grundlegend ändern, deshalb halten wir weiter daran fest, dass der Kanadische Dollar der aktuelle Outperformer ist, da das Wirtschaftswachstum schneller voranschreitet wie erwartet. Die Kursbewegung von letzter Woche ist das Resultat von dieser fundamentalen Stärke. Auch wurde die internationale Ölnachfrage für 2010 letzte Woche angehoben, dies sind alles Faktoren, die positiv für den CAD sind.
Der Neuseeland Dollar und der Australische Dollar haben diese Woche einen Dämpfer bekommen, da die Zentralbank eine eher zurückhaltende Stellung bezüglich der Inflation eingenommen hat. Dies ändert jedoch nicht wie schon letzte Woche betont, den übergeordneten Jahrestrend des AUD und NZD. Deshalb bleibt auch hier der fundamentale Ton positiv.
Die Fed in den USA hält weiter an dem expansiven Kurs fest, nächste Woche hören wir das nächste Statement am Dienstag. Die Marktteilnehmer gehen weiter davon aus, dass wir hier keine positive Wende erhalten sollten, zumindest nicht in nächster Zeit. Dies gibt dem USD keine Stärke. Wenn dieser TON sich ändern sollte, werden wir dies in diesem Report wiedergeben.
Im Euroraum setzt sich die gute Stimmung fort (gute Auftragslage), dies ist jedoch relativ, denn nach den Aussagen der EZB im letzten Monatsbereicht, liest man, dass die Eurozone möglicherweise ca. 20 Jahre benötigt, bis die Verschuldung wieder auf dem Vorkrisen Niveau ist. Diese Aussage macht erst bewusst, wie viel Geld in den Markt gepumpt wurde. Trotzdem festigt sich der Euro, und der Jahrestrend bleibt weiter in Richtung 1,4500. Jedoch wird einem bewusst, dass dieser Trend nicht ohne Risiko ist, und ins stocken geraten könnte.
In Großbritannien sind die Inflationserwartungen nach oben korrigiert worden und stehen mittlerweile an erster Stelle im Vergleich zu den anderen Währungen. Die Zinsen sind aber nach wie vor niedrig, und hier steckt das Potential. Sobald die Zentralbank anfangen wird die Zinsen anzuheben, steckt hier riesiges Aufwärtspotential. Mit anderen Worten, wir werden dieses Jahr noch einen sehr starken GBP sehen. Es ist nur noch eine Frage der Zeit, bis dieser Trend richtig anläuft. Dies ist rein fundamental gesprochen, ohne überhaupt einen Blick in die Charts geworfen zu haben.
Hier geht es um fundamentale Treiber um Trends so früh wie möglich zu erkennen.