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Forex News vom 14-11-2011

Die Schuldenkrise

Forex News: Schneller wie erwartet, ist die Schuldenkrise des Euroraums wieder im Blickwinkel der Anleger. Gleichzeitig haben die US-Daten positiv überrascht. Das brachte EUR-USD unter Druck ohne nennenswerte Gegenreaktionen zu zeigen.

Was den Euro unter Druck bringt sind die aktuell steigenden Zinsen für Staatsanleihen der Peripherieländer. Dies deutet daraufhin, dass die Wahrscheinlichkeit, dass ein weiteres Land aus der Eurozone in Zahlungsschwierigkeiten kommt, wächst. Der Rettungsschirm müsste dann erneut in Anspruch genommen werden. Das größte Risiko besteht bei Irland, die Länder Portugal und Spanien geraten dann ebenfalls in diesen Sog der anziehenden Risikoaufschläge bei der Geldbeschaffung dieser Länder.

Das Hauptproblem ist, dass bisher keine eindeutige Richtung innerhalb der EU herrscht, was zukünftige Regelungen betrifft, für Länder, die in die Schulden abgleiten und die Richtlinien nicht mehr erfüllen können.
Auf Weltsicht, brachte der aktuelle G20-Gipfel ebenfalls keine Einigkeit, sodass der Abwertungswettlauf weiter gehen könnte.

Trotzdem könnten wir auf Jahressicht noch einmal eine Aufwärtsbewegung bzw. Stabilisierung sehen, Zünder könnten anhaltend schlechtere US-Daten sein. Fallen die Daten jedoch der Reihe nach besser aus wie erwartet, übt das weiter Druck auf den Euro aus. Langfristig sollten wir eine größere Korrektur in die Abwärtsrichtung sehen (Siehe auch COT Daten).

 


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