Aktuelle Forex Trading Reporte im Memberbereich

 

anmeldung-forexclub  

nur 39 €/Monat

 

 

Intervention in Japan
Report vom 19-09-2010

Das Währungspaar EUR-USD wird zurzeit in erster Linie vom Risikoappetit der Anleger beeinflusst. Die negativen Wachstumsaussichten zu Beginn letzter Woche konnten dies nicht überstimmen. Fundamental gibt es aktuell keine entscheidenden Neuigkeiten. Erst eine entscheidende Änderung der Haupttreiber der Konjunktur sowie Änderungen der Zinsaussichten liefern wieder neues Potential. Wenn die Fed in den USA aufgrund der schwachen Wirtschaft jedoch mit der quantitativen Lockerung fortfahren möchte und dies dem Markt signalisiert, dürfte dies eher Druck auf den USD ausüben und für einen steigenden EUR-USD Kurs sprechen.

Die Hauptneuigkeit der aktuellen Woche im Forex Markt war die Intervention der Japanischen Zentralbank gegen den Yen, das heißt, diese hat den Yen verkauft und damit neue Liquidität geschaffen. Wie sind nun die weiteren Aussichten für die Yen Währungspaare nach dieser Aktion?
Wenn eine Zentralbank beginnt zu intervenieren, folgen oftmals weitere Interventionen. Deshalb ist bei fallenden Kursen bei USD-JPY, AUD-JPY und allen anderen Yen Währungspaaren jederzeit damit zu rechnen, dass erneut eingegriffen wird um den Yen zu schwächen. Die entscheidende Marke und aktuelle Schmerzgrenze scheint wohl der 83,00 Level bei USD-JPY zu sein. Dieser wird wohl weiter verteidigt werden. Das bedeutet, je näher die Kurse sich noch einmal diesem Level nähern sollten, desto wahrscheinlicher ist eine Bodenbildung. Allgemein, sollten sich Kursrücksetzer eignen für mögliche Positionen in die Aufwärtsrichtung. Bei Shortpositionen ist aktuell Vorsicht geboten, da ein Eingriff wie erwähnt jederzeit die Währungspaare erneut nach oben pushen könnte.

Wichtiger Hinweis zum Schweitzer Franken:

Die Inflationserwartungen wurden für 2011 deutlich nach unten korrigiert, so dass die erwartete Zinsanhebung nicht stattfinden wird. Dies ändert das fundamentale Bild deutlich. Der Schweitzer Franken könnte darauf hin die nächste Zeit durch das auflösen von Longpositionen unter Druck kommen. Dies spräche nicht mehr für fallende EUR-CHF Kurse. Vielmehr für eine Stabilisierung oder Anstieg.


 Risikohinweis hier lesen