Die Zinsentscheidung der Fed-
Report vom
18-04-2010
Großbritanien:
Die GDP Daten sind am Freitag etwas schlechter ausgefallen wie erwartet. Das Risiko liegt zurzeit zum einen bei den anstehenden Wahlen und viel wichtiger, wie der neue Kurs zur Tilgung der Defizite aussehen wird. Wenn die neue Regierung nicht einen eindeutigen Weg findet, droht Großbritannien sein „AAA Rating“ zu verlieren, was einen enormen Druck auf die Währung ausüben würde. Dies ist das Risiko was zurzeit im Markt steckt, und noch viel wichtiger, dies ist das Risiko, dessen Ausgang niemand in der Lage ist exakt zu bestimmen. Die Chancen liegen aber auf der bullishen Seite. Je weiter wir im Jahresverlauf voranschreiten, desto deutlicher könnte sich dies abzeichnen.
Euro und USD:
Die Konjunktur Vorlaufindikatoren in Deutschland zeigen neue Hochstände und die Unternehmen zeigen sich zunehmend optimistisch. Seltener ist von Personalabbau die Rede und einige Unternehmen im Service Bereich denken wieder darüber nach neue Mitarbeiter einzustellen. Die Bekanntgabe der Schuldenzahlen einiger EU-Länder sorgte letzte Woche teilweise für einen Schock. Griechenland und Irland sind die Spitzenreiter. Durch die Zusicherung der EU, finanzielle Hilfe zu leisten, könnte sich jedoch trotzdem ein positives Sentiment für die Wechselkurse abzeichnen.
In den USA ist das größte Problem der Arbeitsmarkt, deshalb lahmt der Konsum. Dieser ist jedoch maßgeblich erforderlich für den Antrieb der Wirtschaft. Dies wird die größte Hürde für die kommenden Monate sein.
Am Mittwoch findet die Leitzinsentscheidung der Fed statt, ein Highlight der Woche. Das nächste Highlight sind die „Advance GDP“ Daten am Freitag. Die Marktteilnehmer schätzen diese Daten deutlich positiv ein, was den USD stützt.