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Japanische Zentralbank -
Forex Report vom 25-07-2010

Der Abbau der extremen Shortpositionen beim EUR-USD (Big-Dogs) ist an einem neutralen Punkt angelangt. Die Wahrscheinlichkeit, dass der jetzige Anstieg beim EUR-USD eine Trendwende von größerer Bedeutung werden könnte ist sehr gering. Die schlechten US Daten ließen Befürchtungen aufkommen, dass es in den USA zu einem Double Dip kommen könnte, also die Wirtschaft erneut einbricht und den jetzigen Aufschwung komplett abwürgt.
Auch die nächste Zeit, könnten schlechte US Daten den Euro immer wieder steigen lassen. Im Gesamtbild jedoch ist der jetzige Anstieg vielmehr eine Korrektur in der Abwärtsbewegung. Warum ist davon auszugehen, dass mittel bis langfristig der EUR-USD erneut unter Druck geraten wird?

An dem fundamentalen Bild, dass die USA trotz derzeitiger Probleme schneller die Zinsen anheben wird als die EZB hat sich nichts verändert. Deshalb eignen sich, wie bereits letzte Woche beschrieben, gute Level wie 1,31, 1,32 und 1,33 im derzeitigen Aufwärtstrend für mögliche Short-Positionen.

Nach Aussagen der Japanischen Zentralbank, sieht diese zunehmend ein Problem bei der weiteren Yen Aufwertung gegenüber dem USD. Interventionen werden sehr wahrscheinlich, wenn die Kurse noch tiefer Richtung 1,85 fallen sollten. Daher ist es wahrscheinlich, dass die Kurse bald einen Boden ausbilden, der dann einen Aufwärtstrend einläuten könnte.


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