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Forex News vom 28-11-2011

Der Rettungsschirm für Griechenland und Portugal

Forex News: Der größte Unsicherheitsfaktor im Fall Griechenland war, dass der Markt darauf spekulierte, die Eurozone könnte auseinander brechen was den Euro letztendlich zum Absturz brachte. Mittlerweile hat sich das Bild jedoch verändert. Die Strukturprobleme sind noch nicht gelöst aber:
Der Bundesbankchef machte die Tage noch einmal deutlich, dass der Euro zu jedem Preis erhalten bleibt und dass die Summe des Rettungsschirms wenn notwendig erhöht werden kann. Damit ist theoretisch jede Angriffsfläche genommen. Denn das ist der wundeste Punkt und der Markt kennt ihn.

Deutschland als Konjunkturlokomotive treibt den Euro an, die Angst der Unsicherheit was mit Portugal und Spanien passiert belastet den Euro aber stärker und deshalb fallen die Kurse. Aber wie viel Unsicherheit steckt wirklich darin?
Und was macht die USA konstruktiv gegen den Schuldenberg außer neue Schulden anhäufen?

Portugal wird mit großer Wahrscheinlichkeit ebenfalls unter den Rettungsschirm springen. Das Land muss einige Veränderungen vornehmen um wettbewerbsfähiger zu werden. Spanien ist jedoch auf einem guten Weg und hält die Defizitgrenzen ein.

Da der Euro früher wie erwartet deutlich nachgegeben hat und den Level 1,3200 bereits jetzt erreicht hat, wächst die Wahrscheinlichkeit einer Jahresendrally. Wenn dieser Level hält, ist eine Bodenausbildung und steigende Kurse im Dezember das wahrscheinliche Szenario.

Das Risiko ist, dass der Markt nicht früher Ruhe gibt bis Portugal nachgibt und der Euro damit unter Druck bleibt.

 


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